Neuland entdecken

Los geht's

Die Idee


Neues Land zu entdecken, ist ein spannender Prozess. Wer sich darauf einlässt, der macht neue Erfahrungen und erweitert seinen Horizont. Mit unserem Neuland-Konzept wollen wir dich herausfordern, aufzubrechen und geistliches Neuland zu entdecken. Nicht aus Druck oder Muss, sondern als Chance, weil wir überzeugt sind, dass in diesem Aufbruch Segen liegt und die Verheißung, dass unser Glaube reift.

 

3 Merkmale

frei

Neuland ist frei – das heißt, es gibt kein festes Kurssystem. Jeder Teilnehmer bestimmt Reihenfolge, Richtung und Tempo seiner Wachstumsschritte individuell selbst.

 

evangelisch

Neuland ist evangelisch – das heißt, wir betonen das organische, von Gott geschenkte Wachstum im Kontrast zu einer leistungsorientierten Frömmigkeit.

 

evangelisch

Neuland ist gemeindebezogen – das heißt, wir lassen niemanden alleine. Die Teilnehmer erfahren ihre persönliche Entwicklung in Gemeinschaft mit anderen, die auf einer ähnlichen geistlichen Reise unterwegs sind.

 

3 Werkzeuge

evaluation

Mit der Neuland-Evaluation nimmt der Teilnehmer eine Standortbestimmung auf seiner geistlichen Reise vor. Mit Hilfe einer Karte kann man wichtige Fragen ausloten: Welche geistlichen Erfahrungsräume sind bereits Heimat für mich welche Entwicklungsschritte könnten als nächste dran sein, was möchte ich anstreben? Mehr

 

reisebegleiter

Ehrenamtliche Neuland-Reisebegleiter unterstützen die Teilnehmer auf ihrem Weg. Sie erklären den Prozess und die Werkzeuge, helfen auf Wunsch bei der Evaluation und stehen den Teilnehmern für Beratungsgespräche zur Verfügung. Mehr

 

basisinfos

Neuland-Basisinfos beschreiben die insgesamt über 30 Erfahrungsräume, die bei geistlichem Wachstum häufig eine Rolle spielen. Sie enthalten Hintergrundwissen, Buchtipps, Fragen zur persönlichen Reflexion und konkrete Schritte zum Ausprobieren für die Praxis. Diese können von den Teilnehmern alleine oder in Zusammen-arbeit mit den Reisebegleitern angegangen werden. Mehr

 

Und:

LebenDesTeilnehmers

Bei Neuland passiert die entscheidende Entwicklung im Leben des Teilnehmers. Nicht durch ein herausragendes Event, sondern prozesshaft mitten im Alltag. Nicht als schnelle Zauberlösung, sondern eher mittelfristig und nachhaltig.

 

voelligfrei

Neuland stellt jedem Teilnehmer völlig frei, wie ernsthaft und intensiv er sich auf seiner geistlichen Reise mit einem neuen Erfahrungsraum auseinandersetzt, wie viel Zeit er sich lässt, und in welchem Rahmen er Beratung und Begleitung in Anspruch nehmen möchte.

Aufbruch


Hör dir unsere Predigten zur Neuland-Reihe an und nutze die Handouts (PDFs) zum weiteren Nachdenken und Austausch mit Anderen.

 

Evaluation


Nimm eine Standortbestimmung vor. Drucke dir dazu die Karte mit den geistlichen Erfahrungsräumen aus. Umkreise alle Erfahrungsräume bzw. Themengebiete, die du schon „bereist“ hast, also in denen du schon Erfahrungen gesammelt hast. Anschließend ergibt sich meist ein etwas größerer zusammenhängender Erfahrungsbereich, der dir zeigt, wo du dich schon ganz gut auskennst. Ziehe da einen großen Kreis drum herum. Nun lohnt es sich, mal zu schauen, welche Erfahrungsräume sich in der direkten Nachbarschaft des umkreisten, also eigenen, schon bekannten Erfahrungsraumes befinden. Dies könnten mögliche Themen sein, mit denen du dich beschäftigen könntest.

 

vorschau_karte

Als Mitarbeiter Verantwortung tragen

Hast du dich jemals gefragt, warum Gott nicht diejenigen, die an ihn glauben, einfach sofort in den Himmel befördert? Würde uns das nicht vor viel Leid und Mühsal bewahren? Sicherlich: Sofort an einem vollkommenen Ort ohne Krankheit, Not, Leid, negativem Stress, Sorge und Lebenskampf zu sein, hat seinen Charme, aber Gott hat einen anderen Plan: Als Paulus vor einem ähnlichen Dilemma stand und am liebsten das irdische Leben hinter sich lassen wollte, um bei Jesus zu sein, rief er sich in Erinnerung, dass er noch ein Weilchen auf der Erde bleiben sollte, weil die Gemeinde ihn braucht (Philipper 1,23-24).
Als Menschen, die Jesus nachfolgen, haben wir Verantwortung für uns und andere Menschen. Es geht nicht um weniger, als das Reich Gottes zu bauen. Warum das wichtig ist und wie erste Schritte in diese Richtung aussehen könnten, darum geht es in diesem Erfahrungsraum.

 

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Andere begleiten

Gemeinde ist immer auch Familie Gottes! Darum helfen, unterstützen, ermahnen und trösten wir Christen einander. Doch manchmal ist mehr dazu nötig, als eine kurze Begegnung. Mentoring steht dafür, einem anderen in seiner Glaubens- und Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen und ihm zur Seite zu stehen. Es geht beim Mentoring um eine den anderen fördernde Beziehung, indem der Mentor den Mentee über eine gewisse Zeit auf seiner Lebens- und Glaubensreise begleitet.

 

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Begabungen entdecken

Jeder Mensch hat natürliche Begabungen von Gott mit auf seinen Lebensweg bekommen. Diese natürlichen Begabungen sind auf jeden Fall Geschenke Gottes an dich, die du entwickeln und einsetzen kannst und sollst. Denk mal an handwerkliche und/oder technische Begabungen, künstlerisch/gestalterische Begabung und auch Bereiche wie Fotografie oder Mediengestaltung, musikalische Begabung, Begabung zum Schreiben, Kontaktfreudigkeit, Talent im Umgang mit Kindern, pädagogische Begabung, Begabung in der Organisation, Leitungsbegabung, ein Herz und einen Blick für andere haben. Wenn wir das gesamte Thema „Gaben“ aus Sicht der Bibel betrachten, dann kann man es schwierig finden, sauber zwischen den natürlichen Begabungen eines Menschen und einigen von den in der Bibel sogenannten Geistesgaben (Charismen) zu unterscheiden. Geistesgaben sind ja Fähigkeiten, die Gottes Geist schenkt, die also nur Christen zur Verfügung stehen (siehe Erfahrungsraum „Geistesgaben entdecken“). Doch wo verläuft die Trennlinie? Lass es uns in diesem Erfahrungsraum so sehen: In vielen der natürlichen Talente schlummert auch eine Geistesgabe, ein natürliches Talent kann durch Gottes Geist für den Einsatz im Reich Gottes veredelt werden. „Geistesgaben entdecken“ ist also eine logische Fortsetzung dieses Erfahrungsraums.

 

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Beten lernen

Jesus brauchte der Bibel nach selbst das Gebet und betete viel – und so wie das für ihn galt, gilt es auch für uns als Einzelne und als Gemeinde. Mit Gott reden und auf sein Reden hören, so pflegen wir unsere persönliche Beziehung zu ihm. Damit ermöglichen wir Gott, unser Leben zu leiten. Das macht Gebet aus. Und es umfasst viel mehr als das Bitten für unsere Bedürfnisse und Nöte oder die anderer Menschen. Von Jesus können wir lernen, wie es geht.

 

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Demut / Korrekturbereitschaft leben

„Unabhängig was ich auf Neuland entdecken möchte: Stolz ist mein größter Feind und Demut mein bester Freund.“ (in Anlehnung an John Stott)
Das Leben von Jesus zeigt was Demut ist: Der Sohn des Höchsten – geboren in einem Stall und hingerichtet als Verbrecher. Ein Vorbild, zum Lernen für das eigene Leben.

 

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Die Bibel kennenlernen

Nach christlichem Verständnis geht keine gesicherte Aussage über Gott an der Bibel vorbei. Gott hat sich entschieden, seinen Menschen Wesentliches von sich zu zeigen. Dabei hat er in einer uns Menschen verständlichen Sprache geredet. Die Schreiber der Bibel sind dem lebendigen Gott begegnet. Was sie in dieser Begegnung erfahren haben, haben sie in ihrer Vorstellungswelt und Sprache niedergeschrieben. Die Form ist ganz und gar menschlich, der Inhalt aber ist vom Geist Gottes und seiner Wahrheit geprägt und inspiriert. Die Bibel ist kein Buch nur für Leute, die glauben. Sie ist ein Buch für jeden. Sie ist von Menschen gelesen und in mehr Sprachen übersetzt worden als jedes andere Buch. Und sie ist immer noch ein Bestseller. Sie enthält Abenteuer, Tragödien, Liebe, Wahrheit, Inspiration, kunstvolle Sprache und noch vieles mehr. Und wie ein gutes Buch auch, beantwortet sie nicht alle unsere Fragen, sondern sie stellt an uns die wichtigen und nötigen Fragen und fordert uns heraus.

 

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Eigenverantwortung / Gehorsam leben

Jesus sagt: „Wer sich meine Worte nur anhört, aber nicht danach lebt, der ist so unvernünftig wie einer, der sein Haus auf Sand baut.“ (Matthäus 7,26)
Ich weiß, dass er mich gemacht hat, mein Leben folglich ihm gehört und sein Wille für mein Leben gut ist. Es bedeutet, dass ich Gott vertraue, dass er mehr Überblick als ich darüber hat, was mir gut tut und darum entscheide ich, nach seinem Willen und seinen Geboten zu leben. Glaube (=Vertrauen gegenüber Gott) und Gehorsam gehören unbedingt zusammen. Wenn ich Gottes Willen folge, dient es mir immer zum Besten. Allerdings muss ich manchmal gegen meine Bedürfnisse und Gefühle handeln, was nicht immer leicht ist. Den Willen Gottes für mich erfahre ich im Zusammenklang von Gottes Wort, Beratung erfahrener Christen und Hören auf den Heiligen Geist.

 

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Einander achten und ehren

„In Demut achte einer den andern höher als sich selbst und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem anderen dient.“ (Philipper 2,3)

Dieses Verhaltensprinzip ist Voraussetzung und Grundlage des Umgangs miteinander für Christen. Du kannst leicht danach leben, wenn du jemanden magst. Es gilt aber auch, wenn du anderer Meinung bist als dein Gegenüber. Selbst wenn das Verhalten des anderen dich einmal ärgert, geht es darum, den anderen als geliebten Menschen Gottes zu sehen, ihn in seinem Wesen und seiner persönlichen Geschichte wertzuschätzen, gut über ihn zu denken und zu reden. Denn: „Bevor du jemanden verurteilst, solltest du eine Meile in seinen Mokassins gehen“ (Indianisches Sprichwort).

 

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Freunde finden

In der Bibel steht: „Zwei sind allemal besser dran als einer allein. Wenn zwei zusammenarbeiten, bringen sie es eher zu etwas. Wenn zwei unterwegs sind und hinfallen, dann helfen sie einander wieder auf die Beine. Aber wer allein geht und hinfällt, ist übel dran, weil niemand ihm helfen kann. Wenn zwei beieinander schlafen, können sie sich gegenseitig wärmen. Aber wie soll einer allein sich warm halten? Ein einzelner Menschen kann leicht überwältigt werden, aber zwei wehren den Überfall ab. Noch besser sind drei; es heißt ja: Ein Seil aus drei Schnüren reißt nicht so schnell.“ (Prediger 4,9-12)
Für viele Menschen sind Freunde wichtiger als Familie. Manche begleiten uns ein Leben lang, andere gehen nur ein Stück des Lebenswegs mit. Freunde.
Freunde werden immer wichtiger. Manchmal sind sie die Einzigen, die uns über einen langen Zeitraum begleiten – die wissen, wer wir wirklich sind. Sie sind nicht nur die Gefährten unserer Kindheits- und Jugendabenteuer, sondern zunehmend auch die Säulen, die uns als Erwachsene im Leben stützen. Wie kann ich Freundschaft leben?

 

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Gebetsdienst in Anspruch nehmen

Als Kinder Gottes haben wir das große Vorrecht, zum Vater zu kommen und seine guten Gaben dankbar anzunehmen. Dazu gehört auch, dass wir füreinander beten dürfen. Weil wir in der Bibel viele Verheißungen und Zusagen Gottes über das Gebet haben, dürfen wir im Glauben annehmen, dass der Herr durch Gebet wirkt und uns durch das Gebet unserer Geschwister zur Seite steht.

 

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Geistesgaben entdecken

Geistesgaben sind Fähigkeiten, die Gottes Geist schenkt. Die Bibel geht selbstverständlich davon aus, dass jedem Christen solche Charismen zugesagt sind! Kennst du deine? Wenn du dir da nicht sicher bist oder gar nie mit diesem Thema in Berührung gekommen bist, dann wird dich dieses Neulandthema zu neuen Ufern bringen. Ein guter Einstieg ins Thema kann es auch sein, dich zuerst im Erfahrungsraum „Begabungen entdecken“ mit deinen natürlichen Begabungen auseinanderzusetzen

 

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Geistliche Kraft erfahren

Der Heilige Geist ist mir vom Vater geschenkt worden, wie ein Siegel zum Zeichen, dass ich Gottes Kind bin. Er lebt in mir mit seiner Kraft und formt mich in das Bild, das Jesus von mir hat. Durch ihn wird mein ganzer Mensch erneuert. Das Leben mit dem Heiligen Geist ist ein lebhafter, immer andauernder Prozess. Der Heilige Geist ist mein Begleiter, der mir in allem hilft und seine Frucht wächst in mir, je mehr Raum ich ihm gebe. Sein Wirken und seine Kraft sind übernatürlich. Der Heilige Geist ist da, um mich in die Gemeinschaft mit dem Vater zu führen. Der Heilige Geist gibt Mut, Gottes Willen zu tun, und schenkt Liebe für meine Nächsten. Er verherrlicht durch mein Leben Jesus in der Welt.

 

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Geistlicher Umgang mit Finanzen

„Über Geld spricht man nicht“, sagt ein altes deutsches Sprichwort. Die Bibel aber spricht an über 2000 Stellen über Geld, Vermögen und Verwalterschaft. Das zeigt, dass der Umgang mit Geld und die uns anvertrauten Mittel Gott ein großes Anliegen sind. Entdecke in diesem Erfahrungsraum, wie ein Jesus gemäßer und sorgenfreier Umgang mit Finanzen möglich ist.

 

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Geistliche Vorbilder erleben

Kaum etwas spornt uns so sehr an, wie das authentische Vorbild eines anderen Menschen, das uns motiviert und inspiriert. Natürlich, Vorbild, das ist ein großes Wort. Es klingt nach Helden und Heiligen. Schon die Helden in der Bibel strahlen nicht immer, und gerade davon leben ja ihre Erzählungen. Es geht in diesem Erfahrungsraum nicht zuerst um die großen Helden oder Menschen mit großen Lebensleistungen. Sondern es geht um Frauen und Männer, die uns durch ihre Worte, ihre Taten, ihre Charaktereigenschaften, ihre Standhaftigkeit, ihre Leidenschaft oder ihren Glauben anfeuern und ermutigen. Welche ihrer Worte, ihrer Taten, Charaktereigenschaften oder Ideen können uns in unseren Herausforderungen heute beflügeln? Mach dich auf den Weg, solche Menschen in deiner Umgebung ausfindig zu machen. Eine unzählige Menge solcher geistlicher Vorbilder finden wir aber auch in der Geschichte. Niemand kann sagen, es gäbe sie nicht oder sie stünden ihm nicht zur Verfügung. Welche Ressourcen und Kraft im Entdecken ihrer Geschichte steckt, darum geht es hier!

 

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Gemeindeabend besuchen

Der Gemeindeabend findet in der FeG Wetzlar fast immer am ersten Dienstag im Monat von 20.00 – ca. 21.30 Uhr statt. Er ist gedacht für alle Mitglieder und Freunde der Gemeinde. Fast immer beginnt der Abend mit musikalischem Lobpreis und einem biblischen Impuls. Die anschließende Gestaltung ist unterschiedlich: Die Gemeindeleitung erklärt für die Gemeinde wichtige Prozesse. Diese werden dann gemeinsam weiterentwickelt. Es werden Grundsatzpapiere zu bestimmten Themen vorgestellt und besprochen. Die Diakone und Arbeitsgruppen berichten aus ihren Arbeitsbereichen. Einzelne Gemeindemitglieder und Freunde teilen Freude, Leid und Erfahrungen mit Gott mit den Geschwistern. Es wird für viele Anliegen in unterschiedlicher Form gebetet. Zweimal im Jahr ist der Gemeindeabend eine Gemeindeversammlung, die nur den Mitgliedern vorbehalten ist.

 

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Gemeinde als Leib Christi begreifen

Bei der Bewertung der eigenen Rolle in der Gemeinde gibt es zwei mögliche Fehleinschätzungen: 1. „Ich bin unersetzlich und wenn wir ehrlich sind auch wertvoller für die Gemeinde als andere.“ 2. „Die anderen sind alle viel begabter als ich: Ich bin eigentlich nur theoretisch wichtig, leicht ersetzbar und fühle mich nicht sehr wertvoll für die Gemeinde und das Reich Gottes.“ Dieser Erfahrungsraum beschäftigt sich damit, die Gemeinde als Leib Christi zu erfahren, bei dem du und gleichermaßen jeder andere in der Gemeinde wertvoll und wichtig für das Reich Gottes in der FeG Wetzlar ist.

 

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Gemeinschaft erfahren

„Der Mensch für sich allein vermag gar wenig und ist ein verlassener Robinson; nur in der Gemeinschaft mit den anderen ist und vermag er viel.“ – Arthur Schopenhauer
Der Mensch ist auf Gemeinschaft angelegt. Schon das 2. Kapitel der Bibel sagt, dass es nicht gut ist, dass der Mensch alleine lebt. Gemeinschaft mit Gott und andern Menschen zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Bibel. Deshalb ist es wichtig, dass wir lernen und erfahren, wie Gott sich Gemeinschaft wirklich gedacht hat.

 

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Gottesdienst besuchen

Unser Gott ist ein Gott der Beziehung. In seiner Dreieinigkeit lebt er in sich selbst Gemeinschaft. Wir sind nach seinem Bild geschaffen, also auch als Gemeinschaftswesen. Wir sind auf Beziehung angelegt, zu ihm und zu anderen Menschen. Darauf liegt Gottes ganz besonderer Segen. Wenn wir uns als seine Kinder treffen, zeigen wir öffentlich, wie Gott ist. Die Gottesdienste sind ein ganz zentrales Element unseres Gemeindelebens. Wir loben Gott mit Liedern, beten gemeinsam, hören in der Predigt auf das, was er uns durch die Bibel zu sagen hat, feiern regelmäßig das Abendmahl. Gottesdienst ist ein Ort, an dem wir miteinander Gott erleben können.

 

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In einem Projekt mitarbeiten

„Du glaubst nur den Teil der Bibel, den du tust!“ (Rick Warren)
Wenn du in einem Projekt mitarbeitest, fängst du an, deinen Glauben in konkrete Aktionen umzusetzen. Du weißt dich selbst beschenkt und möchtest von diesem Segen weitergeben. Entsprechend deiner Gaben und deinem Zeitkontingent kannst du erste Schritte gehen, der Gemeinde und der Welt zu dienen. Konkret arbeitest du in einem Team, oftmals auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt an einer bestimmten Idee. Du betest, planst mit, setzt um und bist ein Teil des „großen Ganzen“.

 

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Innere Buße

Jesus sagt: „Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht… Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei!“ (Joh. 8,36)
Die „Gute Nachricht“ besteht in der Tatsache, dass Christus am Kreuz für uns gestorben ist und damit die Sünde der Welt und deine Sünde schon gesühnt, also bezahlt hat. Dieses Geschenk der Gnade anzunehmen ist der Startpunkt, die Neugeburt in ein neues Leben unter der Herrschaft Christi, statt unter der Herrschaft der Sünde. Buße bedeutet, dass du in deiner ganzen Existenz, im Denken, Fühlen und Wollen eine Umkehr im Sinne einer Hinwendung zu Gott, als dem liebenden Vater mit guten Gedanken für dein Leben vollziehst. Du willst ab nun Gottes Willen tun. Danach folgen nur noch Schritte der alltäglichen Reinigung: „Wer gewaschen ist, bedarf nichts, als dass ihm die Füße gewaschen werden, denn er ist ganz rein.“ (Joh. 13,10). Das Zeichen für die innere Umkehr ist die Taufe.

 

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Lebenslang Freundschaft mit Gott leben

Freundschaft mit Gott: Was für ein Vorrecht, was für eine Ehre! Wir sind es Gott wert, dass wir seine Kinder, seine Freunde sein dürfen. Dafür hat er sich selbst am Kreuz geopfert. Er hat uns zuerst geliebt! Sein ganzes Wesen ist Liebe. Was ist darauf eine angemessene Antwort? Wir wollen ihn lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit all unserer Kraft, mit allem, was wir sind. Wir wollen uns wie ein Spiegel auf ihn ausrichten und sein Wesen widerspiegeln in dieser Welt – auch unseren Nächsten lieben, ihm dienen und vergeben. Wir vertrauen Gott, dass sein Wille gut ist und werden in der Kraft des Heiligen Geistes diesen Willen tun. Gott, unser Vater, wird uns dafür segnen mit einem Leben in Freude und Fülle – nicht immer ohne Schmerzen, aber berufen, ein Licht zu sein zu seiner Ehre. Und wir werden nicht auf ewig sterben, sondern durch den Tod hindurch bei ihm in Herrlichkeit leben. Halleluja! Lobt Gott in Ewigkeit! Amen.

 

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Leiten lernen

Manche Menschen denken, als Leiter werde man geboren. Manche Menschen denken, Leiter sind extrovertierte Menschen mit rhetorischer Begabung und Charisma. Manche Menschen denken, Leiter wären harte Hunde, die vor allem an Macht interessiert sind und daran, andere herumzukommandieren. Diese Menschen haben alle Unrecht. Leitungsbegabung bedeutet, Einfluss zu haben auf die Richtung, die andere Menschen einschlagen. Leiten lernen bedeutet, diesen Einfluss wahrzunehmen – gewissenhaft, konstruktiv, im Sinne Jesu, in seiner Kraft und in Richtung seiner Ziele. Leiten bedeutet oft, als Persönlichkeit selbst stark herausgefordert zu sein, zu lernen und sich in besonderem Maß von Gott abhängig zu wissen. Aber wenn du diese Begabung bei dir entdeckst und dich darauf einlässt, und dann erlebst, wie andere Menschen durch deinen Einfluss zu Gottes Ziel gelangen – dann weißt du, warum es sich lohnt, diesen Erfahrungsraum zu entdecken.

 

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Meine Berufung entdecken & folgen

Gott beruft jeden, der Christ wird. Zuallererst in die befreiende und lebensrettende Freundschaft mit ihm. Darüber hinaus aber auch dazu, mit meinen einzigartigen Fähigkeiten sein Reich weiterzubauen. Auch will er, dass ich die Person werde, die er gebrauchen kann und mehr und mehr nach seinem Willen lebt. Um all das geht es im Erfahrungsraum „Berufung“.

 

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Mitarbeit als Dienst begreifen

Was motiviert dich am meisten für deine Mitarbeit in unserer Gemeinde? Es gibt hierfür ein breites Spektrum an möglichen Motivationen: Anerkennung von anderen, Selbstverwirklichung, das Gefühl, etwas Gutes zu tun, der Wunsch etwas zu verändern, oder weil der Pastor sagt, es ist gut für mich… Das ist alles nicht per se schlecht, aber wenn wir die Freude am Dienst bis zum Grund auskosten wollen, wenn wir auch in Krisen und bei fehlenden Gefühlen am Ball bleiben wollen, wenn wir einen langen Atem brauchen, wenn wir durch den Dienst Jesus noch näher kennenlernen wollen, dann brauchen wir die Einstellung, die Petrus in 1.Petrus 4,10-11 beschreibt: Unsere Mitarbeit ist nicht nur für andere und uns selbst, sondern vor allem ein Dienst für Gott.

 

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Mit Geistesgaben anderen dienen

Für diesen Erfahrungsraum liegen noch keine Materialien vor.

Mitglied werden

Die Mitgliedschaft in einer Gemeinde ist ein konkreter Ausdruck meiner Jesus-Nachfolge. Ich lebe meinen Glauben nicht alleine, ich lebe ihn zusammen mit anderen Christen. Das wird sichtbar, wenn ich mit anderen Christen zusammen Gottesdienst erlebe oder ich mich einer Kleingruppe anschließe und wir dort zusammen Leben teilen, essen, in der Bibel lesen und beten. In der Bibel ist das Leben als Christ immer in der Verbindung mit anderen Christen gedacht. In der Mitgliedschaft zu einer Gemeinde wird diese notwendige Verbindung sichtbar und konkret.

 

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Persönliche Hingabe leben

Jesus Christus hat die Herrlichkeit beim Vater, die er hatte, verlassen und ist auf die Erde gekommen. Er hat hier z.T. als Flüchtlingskind (Ägypten) gelebt, schon der Beginn in einer kratzigen Krippe war alles andere als Herrlichkeit. Und es ging mit vielen Schwierigkeiten in seinem irdischen Leben weiter. Er sagte einmal: „Das ist meine Speise, den Willen des Vaters zu tun.“ Jeder, der Christ ist, ist ein Nachfolger von Jesus, deshalb soll es auch unsere „Speise“ sein, Gottes Willen zu tun und unser Leben von ihm bestimmen zu lassen. Da gibt es u.a. die wichtigen Lebensbereiche Beziehungen, Geld und Zeit, in denen deutlich wird, ob Gottes Wille unser Leben bestimmt. […] Wir sind auch nur wirklich glücklich, wenn wir ganz mit Christus leben, anstatt wie es in der Bibel heißt „auf beiden Seiten zu hinken“. Keiner kann zwei Herren dienen.

 

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Regelmäßig Bibel lesen

„Mein Wort wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern es wird tun, wozu ich es sende.“ (Jesaja 55,11) So wie dein Körper regelmäßig Nahrung braucht um zu leben, braucht deine Seele die Worte Gottes, um aus ihrer Kraft heraus dein Leben zu gestalten. Dabei geht es nicht um die reine Aufnahme von Informationen, sondern darum, dass Gottes Wort an dir wirksam wird und handelt. Es ist lebendig. Der Heilige Geist liebt es, sich an die Worte der Bibel zu binden und so spürst du plötzlich, wie bestimmte Worte und Texte zu dir persönlich sprechen, dich ermutigen, dir deinen Weg zeigen, dich korrigieren wollen. Es gibt viele kreative Möglichkeiten, dieses Wort aufzunehmen. Erweitere dein „Menü“!

 

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Seelsorge in Anspruch nehmen

Wie befreiend ist es doch, wenn endlich die Last von der Seele gefallen ist – logisch, oder? Trotzdem fällt es oft nicht leicht mit einer anderen Person über diese Last(en) zu sprechen. Man gibt ja viel von sich preis. In diesem Erfahrungsraum wird dir Mut gemacht, dich mit Kopf, Herz und Glauben auf Seelsorge einzulassen.

 

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Sich selbst lieben

Du hast vielleicht ein negatives Selbstbild oder es fällt dir schwer, dich mit deinen Begrenzungen anzunehmen. Vielleicht hast du schon früh in deinem Leben Ablehnung erfahren, auf sehr direkte Weise oder ganz subtil in Form von wiederkehrender Kritik und Entmutigung? Doch du darfst wissen, dass Gott dich bedingungslos und unbegrenzt liebt! Du bist nicht durch Zufall entstanden, sondern ein genialer Gedanke Gottes, ein Mensch, von Gott geschaffen und gewollt! Du bist eine einmalige und einzigartige Persönlichkeit!

 

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Stille finden

“Stille bereitet den Boden unseres Herzens vor, damit Worte, die Liebe spenden, keimen und wurzeln können. Und wenn es Zeit ist etwas zu sagen, strömen unsere Worte wie Wasser aus einer leisen Quelle.“ (Richard J. Foster)
Unsere Zeit ist geprägt von einer Fülle von Informationen, Anforderungen, Begegnungen… Oftmals fehlt uns ein gesunder Rhythmus von Arbeit, Stille und Fest. Damit unser Lebensalltag aber nicht einfach an uns vorbeisaust, sondern in jedem Tag Tiefe und Stille liegen, ist es gut, wenn wir uns regelmäßig Zeiten der Stille gönnen. Gott ruhte von seinen Werken am 7. Tag der Schöpfung und auch Jesus suchte regelmäßig die Einsamkeit, um dort intensive Gemeinschaft mit seinem Vater zu pflegen.

 

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Taufe erleben

Die Taufe ist der größte Jubelruf der Christen. Jeder Täufling macht ein für allemal klar: „Ich gehöre zu Christus“. Was im Glauben an Jesus begonnen hat, wird in der Taufe öffentlich zum Ausdruck gebracht. Deshalb geschieht Taufe nicht im stillen Kämmerlein, sondern die ganze Gemeinde freut sich mit. Taufgottesdienste sind ein Fest für Täufling und Gemeinde, an das man sich gerne und lange erinnert. Doch was musst du noch wissen, wenn du dich mit dem Thema Taufe beschäftigst? Dazu mehr in diesem Erfahrungsraum.

 

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Von anderen begleitet werden

Gott hat uns nicht als Einzelkämpfer in diese Welt gestellt, sondern als Menschen, die miteinander unterwegs sind. Es ist gut, andere Menschen an meiner Seite zu wissen, die mich unterstützen, mir helfen, mich weiter zu entwickeln und meine Beziehung zu Gott zu vertiefen. Manchmal reichen dafür ein einfacher Ratschlag, ein offenes Ohr, ein kurzes Gespräch und ein gemeinsames Gebet aus. Manchmal ist es aber auch angebracht, sich über einen gewissen Zeitraum etwas intensiver auf der eigenen Lebens- und Glaubensreise begleiten zu lassen.

 

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Weltweites Reich Gottes sehen

„Die Hauptaufgabe der Gemeinde Jesus Christi ist die Evangelisierung der Welt.“ (Oswald Smith)
Irgendwie scheint Jesus immer auch das Große, Ganze im Blick zu haben (siehe Mt. 13,38 und Off. 5,9). Das ist ganz schön herausfordernd für mich – ich bin oft so beschäftigt mit mir selbst und meinem Umfeld. Andererseits: Das Reich Gottes ist eben so viel weiter und größer als das, was ich um mich herum sehe. Und eigentlich weiß ich ganz genau: Jesus möchte nicht nur, dass ich informiert bin – er möchte mich ganz konkret einsetzen! Und das auch über meinen eigenen Tellerrand hinaus. Was und wo könnte das sein? Das möchte ich herausfinden.

 

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Zu einem Hauskreis gehören

Gott liebt Beziehung. Als Christ bist du nicht alleine, sondern auf die Gemeinschaft mit anderen Christen angelegt (Gemeinde). Echte und tiefe Beziehungen kannst du aber nicht zu einer unbegrenzt großen Zahl von Menschen aufbauen. Schon Jesus hat die Zahl der Menschen (Jünger), mit der er eine sehr tiefe Beziehung hatte, auf eine kleine Zahl von Menschen beschränkt. Auch in der Urgemeinde gab es kleine Hausgemeinden, in denen die Menschen tiefe Gemeinschaft lebten. In einem Hauskreis bist du Teil einer Gemeinschaft, die miteinander Leben teilt und sich auf den Weg macht, Gott besser kennenzulernen. Es ist ein Ort, an dem man über Zweifel und Probleme reden kann, aber auch ein Ort, an dem man Zuspruch, Wertschätzung und Erkenntnis erfährt und sie auch weitergeben kann.

 

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Erfahrungsräume


Hier findest du die Basisinfos zu den Erfahrungsräumen.

Kleingruppen


Ihr könnt auch gemeinsam in eurer Kleingruppe Neuland entdecken. Hier findet ihr Anregungen für die Gestaltung eines Neuland-Abends.

 

Adobe Acrobat   Die Neuland-Entdeckungsreise für Hauskreise und Gemeindegruppen

 

Wenn du auf der Suche nach einer Kleingruppe bist, wende dich gern an Horst Nietsch.

Reisebegleitung


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Wir unterstützen dich gerne auf deinem Weg, helfen dir bei der Evaluation oder im Umgang mit den Werkzeugen. Schreib uns, wenn du ein Beratungsgespräch wünschst oder eine Frage hast.

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